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Checkliste vor der Unterschrift

Acht Punkte, die jeder Aufhebungsvertrag durchlaufen sollte — bevor Sie ihn unterschreiben.

Diese Checkliste ist keine Rechtsberatung — sondern eine strukturierte Vorbereitung auf das Gespräch und auf mögliche Verhandlungen. Sie ersetzt keine Prüfung im Einzelfall, sondern hilft, sie sinnvoll vorzubereiten.

  1. 01

    Beendigungstermin prüfen

    Stimmt das Datum mit der ordentlichen Kündigungsfrist überein? Sonst droht das Ruhen des Arbeitslosengeldes.

  2. 02

    Sperrzeit-Risiko klären

    Liegt ein wichtiger Grund vor? Drohte eine rechtmäßige Kündigung? Vorabauskunft bei der Agentur für Arbeit ist möglich.

  3. 03

    Abfindung vergleichen

    Liegt sie im üblichen Rahmen (0,25–0,5 Monatsgehälter pro Jahr)? Welche Hebel gibt es?

  4. 04

    Freistellung präzise regeln

    Bezahlt? Widerruflich oder unwiderruflich? Wie wird der Resturlaub behandelt?

  5. 05

    Arbeitszeugnis fixieren

    Note und Wortlaut idealerweise als Anlage zum Vertrag.

  6. 06

    Klauseln einzeln prüfen

    Erledigung, Verfall, Wettbewerb, Verschwiegenheit, Rückzahlung — jede Klausel hat Folgen.

  7. 07

    Offene Posten auflisten

    Provisionen, Boni, Überstunden, Urlaubsabgeltung, Spesen — bevor die Erledigungsklausel sie kassiert.

  8. 08

    Bedenkzeit nehmen

    Sie sind nicht verpflichtet, im Erstgespräch zu unterschreiben. Mitnehmen, prüfen, nachverhandeln.

Wenn auch nur ein Punkt unklar ist, ist das ein Grund, den Vertrag nicht sofort zu unterschreiben.

Häufige Fragen

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Müssen Sie diesen Vertrag überhaupt unterschreiben?

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